1. FC Köln in der 1. Liga beim Thema „Digitalisierung“

RFH und 1. FC Projekt Digitalisierung Fotonachweis RFH„Digital-Business“-Studierende der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) und der Kölner Traditionsclub treiben gemeinsam das Thema „Digitalisierung“ im Fußball an.

Köln, 21.01.2019. Die Welt des Sports ist im Umbruch. Digitalisierungsprozesse verändern nicht nur Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik, sondern auch das Stadionerlebnis, die Kommunikation und das Sponsoring. Neue digitale Geschäftsideen erlauben auch im Sport die Erschließung neuer Einnahmemöglichkeiten. Dafür hat der 1. FC Köln in diesem Semester mit Studierenden des „Digital Business“-Masters der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) zusammengearbeitet, um gemeinsam neue Start-ups und digitale Geschäftsideen zu entwickeln. Die Fragestellung seitens des 1. FC Kölns war: Wie wird die Digitalisierung das bestehende Geschäft verändern und wie kann der Club diese Herausforderung betriebswirtschaftlich erfolgreich meistern? Zehn neue digitale Geschäftsideen sind dabei entstanden – von vereinfachter Parkplatzreservierung via App bis hin zu Künstlicher Intelligenz für die Optimierung einer individuellen Spielerleistung. Basis dieser Vorschläge waren Befragungen von über 1 000 Fußball- Fans durch RFH-Studierende. Die Zusammenarbeit zwischen der RFH und dem 1. FC Köln wird weiter ausgebaut.

Die Teams mit jeweils zwei bis drei Masterstudierenden entwickelten in enger Absprache mit dem
1. FC Köln zehn neue digitale Geschäftsideen in Technologiebereichen wie Virtual und Augmented Reality, Blockchain, E-Commerce, Smart Stadium oder E-Shop. Untersucht und entwickelt wurden Geschäftsmodelle, die in Zukunft auch ein neues wirtschaftliches Standbein für den FC bilden könnten. Dazu befragten die Masterstudierenden insgesamt über 1 000 Stadionbesucher und FC-Köln-Fans und erarbeiteten daraufhin digitale Geschäftsmodelle, unter anderem:

• Ein Team präsentierte Einsatzmöglichkeiten und Geschäftsideen rund um das Thema Blockchain-Technologie und Kryptowährungen im Sportumfeld, damit Betrugsfälle und Fälschungen von Eintrittskarten in Zukunft vermieden werden.

• Ein anderes Team arbeitete an der Fragestellung, wie das Stadionerlebnis der Zukunft aussehen sollte und wie über eine App, Parkplatzreservierungen am Stadion oder Bestellungen für Bier und Würstchen am Platz zeitsparend entgegengenommen werden können.

• Weiterhin kann durch den Einsatz von Bilderkennungssoftware personalisierte Banner-Werbung geschaltet werden. Künstliche Intelligenz kann helfen, Bewegungs- und Trainingsdaten der Spieler zu analysieren, um die individuelle Spielerleistung zu optimieren.

• Die Masterstudierenden gaben auch Handlungsempfehlungen, wie die bestehende Online-Ansprache von Jugendlichen verbessert oder die Umsätze im E-Shop weiter gesteigert werden können.

• Ein Team konzipierte eine neue interaktive Erzähl-Plattform, mit der Online-Nutzer aktiv in Online-Ausstrahlungen rund um die Themen „Fußball und 1. FC Köln“ eingreifen können. Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass sich die Masterstudierenden überlegen, zu dem Thema ein eigenes Start-up zu gründen.

Sowohl für den 1. FC Köln also auch für die Studierenden war diese Zusammenarbeit gewinnbringend. Philipp Liesenfeld, beim 1. FC Köln zuständig für Unternehmensentwicklung und Innovation, sagt: „Es war ausgesprochen inspirierend, die vielen detailliert ausgearbeiteten Geschäftsideen zu sehen. Wir nehmen viele neue Erkenntnisse mit, die für unser digitales Geschäft sehr von Bedeutung sind, sowohl im Bestands- als auch im Neugeschäft.“

Prof. Dr. Kai Buehler, Studiengangsleiter Digital Business, ergänzt: „Digitale Geschäftsmodelle verändern unsere Welt und auch ein Fußball-Club konkurriert um die Aufmerksamkeit der Konsumenten in digitalen Kanälen. Der 1. FC Köln denkt hierbei schon weit voraus und ist ein innovatives Content-Unternehmen, das offen für disruptive Innovationen ist und schon heute in der 1. Liga der Digitalisierer spielt.“

Zwischen der RFH und dem 1. FC Köln besteht bereits eine Kooperation. Beide Institutionen wollen die Zusammenarbeit auch in Zukunft noch weiter ausbauen und arbeiten, unter anderem gemeinsam in der Entwicklung von Start-ups im SportTech-Bereich.

Mehr zum RFH-Studiengang Master Digital Business: http://www.rfh-koeln.de/studium/studiengaenge/medien/dbm/index_ger.html

Foto: RFH, Luisa Tymosiuk

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