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Rettet den Regenwald e.V. "Sulawesi: Das Paradies am Sandstrand bewahren!"

c Christine DenckEtal Douw steht an der Küste seiner Heimatstadt Palu und blickt über die ausgedehnte Bucht. Direkt vor ihm tut sich ein 20 Meter tiefer Sandkrater auf; unzählige weitere Gruben und Steinbrüche zernagen und zerfransen die weite Uferlandschaft der einst bewaldeten Bucht.

Auf dem düster fließenden Labuan schleppt ein Lastkahn nach dem anderen den Sand weg und hinterlässt eine Mondlandschaft. Die gesamte Küste der Palu-Bucht bis in den Distrikt Donggala in Zentralsulawesi ist abgebaggert. Die Gawalise-Berge im Westen der Palu-Bucht sind durchlöchert. Mangrovenwälder verschwinden, Flüsse verschlammen, Felder vertrocknen.

50 Lastschiffe à 3000 Tonnen transportieren den Sand pausenlos Richtung Borneo. „Wir haben berechnet, dass von unserer Küste jährlich 18 Millionen Tonnen Sand abgetragen werden. Für die Trans-Borneo und Trans-Papua-Highways", erklärt Etal. „Für künstliche Inseln, für Zement und Beton.“

Die Straßen führen durch Borneos und Papuas Regenwälder – Transportwege für Tropenholz, Palmöl, Erze und die Ressourcen aus den Waldgebieten. Der Sandabbau zerstört also nicht nur die Küste von Sulawesi, er ist die Grundlage für den Ressourcenabbau anderswo.

Laut UNEP werden jährlich 47 bis 59 Milliarden Tonnen Sand abgebaut, mehr als die Hälfte gelangt in die Zement- und Betonproduktion. Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zementproduktion weltweit verdreifacht.

Singapur hat jahrzehntelang sein Territorium durch Aufschüttungen vergrößert, mit Sand aus Indonesien, Kambodscha und Myanmar. Dutzende kleine Inseln sind inzwischen verschwunden.

„Die Folgen für uns sind gravierend. Waldnutzung, Fischfang und Gemüseanbau sind nicht mehr möglich. Dagegen sind wir Erdrutschen und Überschwemmungen ausgesetzt. Helft uns, damit Sand nicht zur Rarität wird!“

ZUR PETITION!

Quelle: https://www.regenwald.org/
Foto: Sulawesi hat 6.000 Kilometer Küste mit Sandstränden, Steilhängen und stillen Buchten (© Christine Denck)

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