Köln-InSight.TV

Das Magazin für Köln

Silvester-Bilanz der Stadt Köln - Oberbürgermeisterin Reker "Das Konzept hat gegriffen"

henriette rekerOberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich am Neujahrvormittag bei allen Akteuren, die am gestrigen Abend und in der Neujahrsnacht dazu beigetragen haben, dass in der Kölner Innenstadt wieder friedlich und sicher gefeiert werden konnte, für ihr Engagement bedankt:

Das seit Monaten entwickelte Konzept von Stadt Köln und Polizeibehörden hat gegriffen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass auf dem Roncalliplatz und in der Altstadt wieder viele Kölnerinnen und Kölner sowie Besucher aller Generationen zu sehen waren, die im vergangenen Jahr den Platz noch gemieden haben. Ich habe viele positive Reaktionen auf die Lichtinstallation und die musikalischen Beiträge bekommen.

Bis in die frühen Morgenstunden des 1. Januar 2018 waren insgesamt rund 1.090 Kräfte für die Stadt Köln im Silvesterdienst im Einsatz. Neben 500 Feuerwehrleuten waren 400 Beschäftigte privater Sicherheitsunternehmen im Einsatz. Dazu kamen weitere 170 Kräfte aus dem Ordnungsamt, die im Außendienst, im Koordinierungsstab und als Beraterinnen und Berater an den Info-Points gearbeitet haben. Schließlich waren auch 20 Streetworkerinnen und Streetworker des Jugendamtes unterwegs. Unter der Leitung der Stadt Köln tagte permanent der Koordinierungsstab im Rathaus.

Die Bilanz des Amtes für öffentliche Ordnung:

Der Verkehrsdienst des Amtes für öffentliche Ordnung hatte am Morgen des Silvestertages begonnen, die zusätzlich ausgeschilderten Haltverbotszonen frei zu machen. 28 Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, 10 Fahrerinnen und Fahrer konnten frühzeitig ausfindig gemacht werden und ihre Fahrzeuge selbst entfernen. 560 Fahrzeughalter wurden verwarnt. Entfernen mussten die Mitarbeiter trotz eindeutiger Hinweisbeschilderung auch insgesamt 130 Fahrräder am Bahnhofsvorplatz.

Bei Präsenzstreifen in der Innenstadt wurden 108 Jugendschutzkontrollen zum Alkohol-, Nikotinverbot und Mitführverbot von Feuerwerkskörpern durchgeführt. 8 Personen wurden wegen weggeworfener Zigarettenkippen verwarnt, 17 Wildpinkler erwarten ein Bußgeldverfahren. Insgesamt wurden 30 Platzverweise – überwiegend wegen der unsachgemäßen Benutzung von Feuerwerk - ausgesprochen sowie eine Person wegen Widerstandes in Gewahrsam genommen und der Polizei übergeben.

Ein zweijähriger Junge, der alleine durch die City lief, wurde dem Ordnungsdienst übergeben. Die Eltern waren noch in der Nähe unterwegs und konnten ermittelt werden. Die Eltern konnten ihr Kind kurze Zeit später wieder in Empfang nehmen.

Der Einsatz des Ordnungsamtes war am Neujahrsmorgen um 2:45 Uhr beendet. In der Öffentlichkeit wurde die Arbeit der Einsatzkräfte des Ordnungs- und Verkehrsdienstes deutlich häufiger als bisher positiv kommentiert.

Das mobile Beratungsteam des Amtes für die Gleichstellung von Männer und Frauen und verschiedener Initiativen wurde in drei Fällen eingeschaltet.

Die Bilanz der Feuerwehr Köln:

Leichte Zunahme bei Einsätzen des Rettungsdienste und weniger Brandschutzeinsätze als an Silvester des vergangenen Jahres fordern Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen. In der Einsatzhochphase zwischen 23:30 Uhr und 02:00 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zu ca. 247 Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Rettungsdiensteinsätzen, die Einsatzzahlen befanden sich damit auf Vorjahresniveau.

Der Rettungsdienst musste in der Silvesternacht zu insgesamt 644 Einsätzen ausrücken. Im Vergleich zu einem normalen Sonntag waren es ca. 300 Einsätze mehr (ca. 80% mehr Einsätze als an einem normalen Sonntag). Die Einsatzkräfte auf den Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen rückten aber 54 Mal mehr aus als im vergangenen Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 11% im Vergleich zum Vorjahr. Der Sanitätsdienst versorgte im Bereich der Altstadt mit ortsfesten und mobilen Unfallhilfsstellen 34 Patienten. Im Rettungs- und Sanitätsdienst wurde die Feuerwehr Köln durch die Kölner Hilfsorganisationen (DRK, MHD, ASB und Johanniter) und die Firma Falck unterstützt.

Die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurden zu insgesamt 167 Einsätzen im Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung entsendet. Das ist ein Rückgang um zehn Einsätze gegenüber der Silvesternacht im vergangenen Jahr und 120 Einsätze mehr als an einem regulären Sonntag. In den engen Gassen der Altstadt und am Rheinufer waren zudem Einsatzkräfte der Feuerwehr zu Fuß auf Streife, um den Bereich zu erkunden, Kräfte im Einsatzfall einzuweisen und Erstmaßnahmen einzuleiten. Für ein schnelles Eingreifen war ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr fest in der Altstadt besetzt. Weitere 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden als Sicherheitswachdienst für die Sicherstellung des Brandschutzes bei Veranstaltungen eingesetzt.

Für die hohe Zahl an Einsätzen im gesamten Stadtgebiet waren von Feuerwehr, Rettungsdienst und Sanitätsdienst sowie in der Leitstelle 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und den Kölner Hilfsorganisationen zusätzlich im Dienst. Somit konnten 19 Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge mehr in Dienst gestellt und 5 Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr fest an den Feuerwachen der Berufsfeuerwehr stationiert werden. Hinzu kamen Alarmierungen für die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet.

Die neugegründete Löschgruppe Kalk wurde um 00:05 Uhr, zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwache Deutz, zu einem Dachstuhlbrand alarmiert und feierte mit diesem Einsatz ihre Premiere. Seit wenigen Wochen verstärkt die Löschgruppe in Kalk die Feuerwehr Köln.

Um 01:40 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Müllcontainer in Pesch aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf die Hausfassade übergegriffen. Nach ca. 20 Minuten war die Außenfassade gelöscht. Personen wurden nicht verletzt.

Noch vor dem Jahreswechsel gab es einen tätlichen Angriff auf die Besatzung eines Rettungswagens. Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte dabei nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Inge SchürmannInge Schürmann

Diesen Beitrag teilen, das Unterstützt uns, DANKE !

FacebookVZJappyDeliciousMister WongXingTwitterLinkedInPinterestDiggGoogle Plus

   Anzeige

 

weitere Beiträge

Event-Tipp

17.01.2019 Von der Pflanze zur Jeans. Wie Mode entsteht und auf wessen Kosten

bilder presse 2018 fast fashion 1 320Workshop für alle Interessierten zur Ausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museums

Billig kaufen ist teuer. Nicht nur, weil das Gekaufte schnell verschleißt und Neues her muss, sondern auch, weil billige Mode auf Kosten von schlimmen Arbeitsbedingun...


weiterlesen...

Rettet den Regenwald. e.V "Millionen Bäume in Tansania retten!"

staudammTansanias Präsident John Magufuli will in einem Dorado für Elefanten, Giraffen und Löwen 1.500 Quadratkilometer Wald und Savanne zur Abholzung freigeben. 2,6 Millionen Bäume sollen im UNESCO-Welterbe Selous für einen Stausee Platz machen. Die ökol...


weiterlesen...

"Getting Closer" Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-Museum beleuchtet Klimawandel in Ostafrika

1297Vom 09. Februar bis 07. April 2019 zeigt das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt die Ausstellung "Getting closer". Sie ist ein Versuch, die Folgen des Klimawandels zu lokalisieren und zu konkretisieren. Die Ausstellung zeigt, wie es übe...


weiterlesen...

GRENZGANG präsentiert: Reise-Reportage Australien – Mit Kamelen durchs Outback

Presse grenzgang Markus Blum Australien 1Am Sonntag, den 20. Januar 2019 um 14:00 Uhr erzählt Markus Blum im Kölner Gloria Theater LIVE von dem Abenteuer seines Lebens: Mit Kamelen durch das australische Outback mit der gesamten Familie.
Über drei Monate und 1.600 km will Familie Blum es ...


weiterlesen...

18.01.– 09.03.19 Ausstellung „EGO UND ICH“ Galerie Aristokrass Köln

Ego und ichDer Kern des Kunst- und Kulturfestivals EGO und ICH ist eine gemischte Gruppenausstellung, bestehend aus Arbeiten von 20 KünstlerInnen:

BENTO MONTEIRO KRISSTINE, BERGMANN ANNO, BLIND ILLUSTRATOR, BRENDENBROICH KARSTEN, DUBOSE GEORGE, DRILLINGS MAR...


weiterlesen...

Köln Termine


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/1/d16699007/htdocs/Datentransfer/plugins/jevents/jevfiles/jevfiles.php on line 1218
kn_159_240px.jpg
Donnerstag, 24.Jan 10:00 - 18:00 Uhr
Käthe Kollwitz – Zeitenwende(n) Aufbruch und Umbruch zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus

detailEvent_1107719.jpg
Donnerstag, 24.Jan 11:00 - 18:00 Uhr
"Einfach tierisch! – eine besondere Safari für die ganze Familie"

stockhausen.jpg
Donnerstag, 24.Jan 14:00 - 20:00 Uhr
Ausstellung "Karlheinz Stockhausen - Klang Bilder"

Einladungskarte Neonlicht mit Schrift.JPG
Donnerstag, 24.Jan 15:00 - 19:00 Uhr
"Neonlicht" Bekannte Persönlichkeiten als Textmarkercollagen

hoepker.jpg
Donnerstag, 24.Jan 16:00 - 19:00 Uhr
Ausstellung "Thomas Hoepker - Strange Encounters" in focus Galerie

Ego und ich.jpg
Donnerstag, 24.Jan 16:00 - 20:00 Uhr
Ausstellung „EGO UND ICH“ Galerie Aristokrass Köln

sing mal.jpg
Donnerstag, 24.Jan 19:30 - 22:00 Uhr
Sing mal! mit Johannes Brand - Das Gute-Laune-Kultsingen

kn_159_240px.jpg
Freitag, 25.Jan 10:00 - 18:00 Uhr
Käthe Kollwitz – Zeitenwende(n) Aufbruch und Umbruch zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus

detailEvent_1107719.jpg
Freitag, 25.Jan 11:00 - 18:00 Uhr
"Einfach tierisch! – eine besondere Safari für die ganze Familie"

48358172_2012236362223703_3574218092345032704_n.jpg
Freitag, 25.Jan 13:00 - 19:00 Uhr
„and then what“ – Bildhauer der Alanus Hochschule

LebeART Radio-Edition

lebeART Magazin jetzt LIVE
Köln-InSight.TV

Werbung

Anzeige

 

Monats Kalender

Letzter Monat Januar 2019 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 1 1 2 3 4 5 6
week 2 7 8 9 10 11 12 13
week 3 14 15 16 17 18 19 20
week 4 21 22 23 24 25 26 27
week 5 28 29 30 31

Anzeige

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok