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02.- 17.06.2018 Ausstellung "ASBEST AS GERMAN WAVES – DIE DEUTSCHE WELLE"

asbest as german waves 2 jan glisman artrmxMit dem Kunstprojekt „AsBest as German Waves – Die Deutsche Welle“ des Künstlers Jan Glisman präsentiert sich der artrmx e.V. im diesjährigen Programm von AIC.ON und bietet in Zusammenarbeit mit der passionierten Baustellenliebhaberin und Designerin Claudia Saar (Servicekomplizen) einen Spaziergang zum Thema Baustellenästhetik im Stadtteil Ehrenfeld an.

AsBest as German Waves – Die Deutsche Welle

Vernissage: 01. Juni 2018
Ausstellung: 02. bis 17. Juni 2018
Ausstellungsort: AZE, Hospeltstraße 69, 50825 Köln

Öffnungszeiten:
Donnerstag – Samstag: 16:00 – 20:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 16:00 Uhr

Verlängerte Öffnungszeiten im Rahmen von AIC.ON 2018:

Samstag, 16. Juni 2018: 14:00 – 20:00 Uhr
Guided Tour in Ehrenfeld
mit: Claudia Saar (Servicekomplizen)
am Samstag, 16. Juni 2018, Start: 16:00 Uhr
Startort: DITIB-Zentralmoschee, Venloer Str. 160

Künstlergespräch mit: Jan Glisman und Claudia Saar
am Samstag, 16. Juni 2018, Start: 18:00 Uhr
Ort: in der Ausstellung „AsBest as German Waves – Die Deutsche Welle“, AZE

asbest as german waves 1 jan glisman artrmx„AsBest as German Waves – Die Deutsche Welle“ ist ein Kunstprojekt des Künstlers Jan Glisman in Kooperation mit dem Kölner Kunstverein artrmx e.V. Das Projekt thematisiert die Entfernung des ehemaligen mit Asbest belasteten Gebäudes des Radiosenders „Deutsche Welle“ aus dem Kölner Stadtbild. Entkernung, sichere Entfernung der Schadstoffe, Demontage der Fassadenelemente oder eine kontrollierte Sprengung, die Baustelle am Raderthalgürtel im Kölner Süden hat eine lange Geschichte. Der Abriss oder wie anfangs geplant – die Sprengung des Gebäudes verzögerten sich in den letzten Jahren wiederholt. Investoren und Projektplaner, Anwohner und Nachbarschaft diskutieren um die richtige Art der Abtragung, während Spezialfirmen den stark gesundheitsgefährdenden Spritzasbest aus den Zwischendecken herausholen. 

Die Ausstellung, die bereits am 01. Juni im Atelierzentrum Ehrenfeld (Hospeltstraße 69) ihre Vernissage feiert, thematisiert die Dimensionen und Eigenheiten des baulichen Kolosses und ist die erste von zwei geplanten Präsentationen des Kunstprojekts.

Nach dem Auszug aus der Kölner Hauptzentrale strahlt der Radiosender „Deutsche Welle“ seit dem Jahr 2003 sein Programm aus Bonn und mittlerweile auch aus Berlin weltweit aus. Die Sendungen werden als ein Bestandteil von Kulturgut erhalten, entwickelt, gepflegt und diskutiert. Anders das ehemalige Gebäude der Deutschen Welle, von wo aus seit Ende der siebziger Jahre die Übermittlung stattfand. Wegen Kontaminierung durch Spritzasbest wird das 138 Meter hohe Gebäude nach einer Nutzung von nur knapp 20 Jahren abgerissen. Neben der Entstehung astronomisch hoher Kosten bleiben Tonnen von verseuchtem Baumaterial und das Verschwinden des dritthöchsten Gebäudes von Köln.

Mit der Thematisierung dieser Rückstände wird das Desaster der Geschichte dieses Gebäudes in eine künstlerische Arbeit transformiert. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse der Recherchephase anhand des gesammelten Video- und Fotomaterials, das der Künstler in Teilen auch in großformatige zeichnerische Studien überführt. Auf diese Weise macht das Projekt eine dokumentarische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Architektur des Gebäudes über eine künstlerische Annäherung erfahrbar. Die Zerstörung des mit Asbest verseuchten Gebäudes und ehemaligem Sitz eines der wichtigsten deutschen Radiosender wird vom Künstler nicht zuletzt auch deshalb fokussiert, um auf die Thematik des nachhaltigen Bauens aufmerksam zu machen und sich mit einer zukunftsfähigen Städteplanung auseinander zu setzen.

Die Ausstellung „AsBest as German Waves – Die Deutsche Welle“ wird gefördert durch die Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland, das Kulturamt der Stadt Köln sowie die Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld. Sie ist Teil von AIC ON 2018 – der gemeinsamen Veranstaltung der freien Kunstinitiativen Kölns.

Für das Programm des diesjährigen AIC ON Vermittlungsangebots gelang es artrmx e.V. die passionierte Baustellenliebhaberin und Designerin Claudia Saar (Servicekomplizen) als Guide für einen Spaziergang im Stadtteil Ehrenfeld zu gewinnen. Die Führungen findet statt am Samstag, den 16. Juni, von 16:00 bis 18:00 Uhr, Treffpunkt: DITIB-Zentralmoschee, Venloer Str. 160). Im Anschluss an die Führung tritt Claudia Saar um 18:00 Uhr im Atelierzentrum Ehrenfeld (Hospeltstraße 69) mit dem Künstler Jan Glisman ins Gespräch.

Mehr Infos:
http://www.artrmx.com/
http://www.jan-glisman.com/
http://service-komplizen.de/

Quelle: www.cityleaks-festival.com

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